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November 2015

Trebic lebt mit einer Filmaufnahme

Milan Knazko sucht in Trebic nach einem Serienmörder

Nach einem Jahr kommt nach Trebic der Regisseur Jiri Svoboda und sein Kameramann Vladimir Smutny zurück. Die beiden nahmen hier voriges Jahr eine Trillogie von Jan Hus auf. In der Historie verschieben sie sich diesmal einige Jahrhundert näher der Gegenwart,ins Jahre 1915 und aus der St. Prokop Basilika ins Judenviertel. „Das Genre des Films kann man als Film-noir bezeichnen. ein dunkler Krimifilm ohne Sieger,“ beschrieb es der Regisseur Svoboda.  

Trebic haben die Filmenmacher nicht zufällig gewählt. Sehr wichtig sind für sie die UNESCO Denkmäler. „Leider können wir es uns bei der Motivauswahl nicht  nach Sympatien richten, die wir zur Trebic nach der Jan Hus Aufnahme fühlen. Diesmal geht es um die Möglichkeit im Exterieur der Strassen und auch im Interieur der Häuser aufnehmen zu können. Der Stadtamt und auch die Hausbesitzer waren so nett,dass sie die Aufnahme ermöglichten. Die geeigneten Bedingungen haben wir erfolglos in der ganzen Tschechischen Republik gesucht, bis wir Trebic erschienen,“ erklärte die Produzentin Eliska Sekavova. 

Die Aunahme verläuft von 1.bis 13. Dezember. Trebic ist die Hauptkulisse. „Die ganze Geschichte spielt sich in einer kleinen Stadt an der österreichischen Grenze ab. Diese Stadt Stellt Trebic vor. Manche Lokalitäten (Bahnhof, Friedhof, Kirche) wurden aber bei Prag aufgenommen“ teilte Frau Sekavova mit.

Die Trebiceinwohner können auf dem Aufnahmeplatz alle Schauspieler treffen. „Alle Haupthelden werden da sein-Milan Knazko als Komissar Mondl, Agi Gubíková als Alma und Eva Josifkova als Lea. Weiter erscheinen sich auch Vaclav Neuzil, Krystof Hadek, Vaclav Jiracek, Klara Trojanova, Petr Vanek ua, “ nannte die Produzentin. 

Der Film entsteht nach dem Skript von Vladimir Körner. Der arbeitete mit Svoboda schon vor dreissig Jahren zusammen. Ihr letztes gemeinsames Werk war der Film „Der Berhofuntergang“ vom Jahre 1983. „ Vladimir Körner ist ein ziemlich komplizierter Schriftsteller. Seine Texte sind voll von faszinierenden Bildern, die der Leser sehr stark erfasst, aber für einen Regisseur und Kameramann ist es schwer sie aufzunehmen. Zum Glück gehört Vladimir nicht zu den egoistischen Autoren, die ein Gefühl haben, dass man in ihrem Text nichts ändern darf,“ freut sich der Regisseur.

Komplikationen

Die Aufnahme heisst aber auch Verkehrskomplikationen. Das Judenviertel bleibt aber die ganzen zwei Wochen durchfahrbar. „Wir suchten in der ganzen Republik einen Platz, wo man die schönnen krummen Gassen aufnehmen könnte und wir fanden sie nur in Trebic. Immer, wenn man eine Aufnahme macht, kann man den Verkehr für ein paar Minuten stoppen und dann kann man weiterfahren. Sie bitten nur darum, die Atos anderswo zu parken, weil der Film sollte sich im Jahre 1915 abspielen,“ erklärte die Rathaussprecherin Irini Martakidisova.

Author: Frantisek Vondrak

Quelle: Trebic Zeitung, 27.11.2015 link Artikel

Z natáčení filmu Zádušní oběť Z natáčení filmu Zádušní oběť Z natáčení filmu Zádušní oběť
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